Turnierhundsport       

Beim Turnierhundsport (THS) werden von Hund und Halter Fitness und Reaktionsvermögen gefordert. Die Turniersportdisziplinen nehmen Rücksicht auf unterschiedliches Leistungsniveau sowie Veranlagung und Körpergröße der Hunde. Gewinner können alle sein, im Vierkampf, Hindernis- und Geländelauf, Qualifikations-Speed-Cup oder Combination-Speed-Cup. Auf Vereins-, Kreis- und Verbandsebene werden in verschiedenen Hundeführer-Altersklassen regelmäßig Wettkämpfe in allen Disziplinen durchgeführt. Zugelassen zu den Wettbewerben sind Hunde ab dem 15 Lebensmonat.

 

Vierkampf (VK):

Hierzu zählen Gehorsamsübungen (mit Leinenführigkeit, Freifolge, Sitz- und Platzübungen), sowie Hürden- Slalom- und Hindernislauf.

 

Hindernislauf (HL):

Hund und Hundeführer sprinten eine Strecke von 75 Metern, wobei der Hund dabei 8 vorgegebene Hindernisse zu bewältigen hat. Diese Disziplin wird bei Turnieren in zwei Gruppen (Hunde bis und Hunde über 50 cm Schulterhöhe) ausgetragen.

 

Geländelauf:

Strecken über 2000 und 5000 Meter Länge stehen zur Wahl. Beim traditionellen Geländelauf wird die Leine vom Hundeführer in der Hand gehalten. Alternativ sind beim Geländelauf „Plus“ Hundeführer und Hund über ein Bauchgurtsystem mit Panikhaken und Ruckdämpfer miteinander verbunden.

 

Combination-Speed-Cup (CSC):

Ein Kombinationslauf für Mannschaft- und Einzelwettbewerbe. Der CSC besteht aus den drei Laufteilen des Vierkampfes: Slalom, Hindernis (mit zusätzlichen Hindernissen) und Hürden.

 

Shorty:

Der Shorty ist eine Art "Kurzbahn - CSC" und wird gebildet aus Elementen und Gerätkonfigurationen des CSC. Er ist ein Mannschaftswettkampf für Zweier-Teams, was aber nicht minder viel Spaß für Hund und Hundeführer ist.

 

Qualifikations-Speed-Cup (QSC):

Beim QSC sind zwei baugleiche Geräteparcours parallel aufgebaut. Die Hunde nehmen jeweils auf dem Tisch ihres Parcours ihre Startposition ein.  

Auf das Startkommando geht der Hund über die aufgebauten 8 Hindernisse und durch die den Laufkurs bestimmenden Verbindungstore und -stangen. Der Hundeführer läuft mit.

Der Sieger eines Laufes wird nach dem K.O. - Prinzip ermittelt und kommt eine Runde weiter, bis ins Finale.