Fährte

                                                                                 

Fährtenarbeit ist eine, für Hund und Hundeführer gleichermaßen, spannende und interessante Beschäftigung. Der Hund lernt den gezielten Einsatz seiner Nase und die gerichtete Suche einer zuvor vom Menschen gelegten Fährte. Abwechslungsreich wird  die Ausbildung aufgrund verschiedener Bodenbeschaffenheiten, unterschiedlicher Zeitspannen zwischen Fährtenlegung und Fährtenabgang, der Komplexität der begangenen Wegstrecke, sowie wechselnder Witterungsverhältnisse.

Abgang      

Unter Anleitung lernt der Hundeführer, dem Hund zu vermitteln, was auf das Kommando "Such" von ihm erwartet wird. Der Hund riecht den Beginn der Fährte, die Fährtenabgangsstelle, intensiv ab und sucht sich mit tiefer Nase in den Fährtenverlauf hinein.

Suchen          

Ist erst einmal die Witterung aufgenommen, verfolgt der Hund die gelegte Fährte, bis er die zuvor vom Hundeführer abgelegten Gegenstände "verweist".

Winkel

Der Hund lernt Richtungsänderungen (rechtwinkelige, spitze und stumpfe Winkel, sowie Halbkreise) zu folgen und sollte sich auch durch Wildgerüche und Verleitungsfährten nicht von seiner Fährte Abbringen lassen.

 

Entsprechend der verschiedenen Prüfungsstufen steigern sich die Anforderungen an den Hund. Anfangs legt der Hundeführer die Fährte selbst, später wird dies von einer zweiten Person erledigt. Daneben wird die Zeit zwischen Legen und Ausarbeiten der Fährte verlängert und die Zahl der Richtungsänderungen und "verlorenen" Gegenstände erhöht.